Künstlerinterview Jungkunst-Katalog 2013

Vom Bildhauer zur Kunsthochschule, worin liegt der Unterschied?
Bei mir hat sich vor allem die Herangehensweise verändert. Ich setze nun weniger einzelne Ideen um, sondern untersuche in meinen Arbeiten bestimmte Themen, welche mich interessieren.

Welches Holz verwendest du? Und warum?
Für die Skulpturen Eichenholz, wegen der Härte und dem Widerstand den es bietet.

Mit welchem Material würdest du gerne einmal arbeiten?
Ich habe damit zwar schon Arbeiten ausgeführt, aber Stahl reizt mich immer mehr.

Wieso machst du Kunst?
Weil ich durch die Arbeiten meine Neugier stillen kann, dabei einen Nervenkitzel verspüre und die Entdeckungsreise noch nicht zu Ende ist.

Wer oder was inspiriert dich?
Sicher Architektur im Allemeinen, dabei aber vor allem Innenräume und statische Elemente wie das Un/Gleichgewicht. Und bei grossen Haufen oder Ansammlungen von demselben Material fängt es mich an unter den Fingernägeln zu jucken.

Eine Frage, die Dich gerade bewegt?
Mehr Risiko in die Serie bringen.

Welcher Gegenstand ist aus deinem Atelier nicht wegzudenken?
Im Moment grad mein neues Schweissgerät und die Stereoanlage läuft eigentlich auch immer.

Welche Musik hörst du bei dir im Atelier?
Am Morgen zum Aufwachen eher ruhige Rock-Sachen, später meistens Death Metal...

In welche Stimmung willst du den Betrachter versetzen?
Das körperliche Wahrnehmen ist mir bei meinen Arbeiten ein wichtiger Bestandteil. Dass einem etwas physisch gegenüber steht.

Quelle: Jungkunst