Diplomarbeit "white cube" 2014

Ausgangslage für die Arbeit „white cube“ ist die Ausstellungssituation in der Messehalle Luzern selbst. Die vorgefundene temporäre Architektur aus Stellwänden und Ausstellungskojen wird dabei nicht als gegeben betrachtet, sondern als Ort in welchen eingegriffen werden kann. Die Koje, sonst Träger der Arbeiten, wird zum Material, mit welchem weiter gearbeitet wird und somit zum Werk selbst. Der installative Eingriff mittels zweier Holzbalken bringt die Koje aus ihrer angestammten Position in eine Schräglage. Da die angebrachten konstruktiven Massnahmen alle sichtbar sind, ist den Besuchenden ein Einschätzen der Situation möglich; was folglich den Entscheid beeinflusst der Konstruktion zu vertrauen. Das körperliche Raumerlebnis im Innern der Arbeit geht somit über eine blosse Betrachtung hinaus.